MUT

"Auf die Plätze - Technik - los!" in Bamberg

Bereits zum 11. Mal an der Universität Bamberg fand vom 02.-04. November 2015 die Ferienaktion "Auf die Plätze - Technik - los!" statt. Die Teilnehmerinnen konnten in den verschiedenen Workshops in die Welt der Wissenschaft eintauchen und an praktischen Fragen forschen und experimentieren.

Insgesamt 30 % der Informatikstudierenden in Bamberg sind Frauen. Dass nun so viele Frauen ein Informatikstudium aufnehmen, ist unter anderem Projekten wie "Mädchen und Technik" zu verdanken. Die Erreichung dieser Frauenquote stellt für die Universität Bamberg einen Meilenstein im Hinblick auf das Ziel eines ausgewogenen Geschlechterverhältnisses in der Informatik dar.

In verschiedenen Workshops wie beispielsweise "Der Spion in meiner Tasche- Handyapps wissen mehr!" oder auch " Wie bleibt unser Geheimnis geheim?" konnten die Mädchen viele neue Erfahrungen sammeln und hilfreiche Informationen erlangen.


Auch in diesem Jahr war das Ziel aller Kurse, die Neugierde für das Fach Informatik bei Mädchen zu wecken. Dabei konnten auch fortgeschrittene Inhalte spielerisch und kreativ erkundet werden.

So fällt die Antwort auf die Frage nach der Bedeutung von Begriffen wie Algorithmen, Scratch, VRML oder Festplatte den 10- bis 14-jährigen Teilnehmerinnen sicher nicht schwer. Denn auch dieses Jahr konnten sie am Bamberger "Mädchen und Technik"- Programm erfahren was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt!

Bereits am zweiten Tag war das Programmieren für einige Teilnehmerinnen ein Kinderspiel. Denn: im Worshop "Spielend Programmieren" bauten sie sich ein eigenes 2D-Computerspiel, für das sie die Spielregeln selbst festlegen durften.


In weiteren Workshops wie "Wenn Bilder lügen" konnten die Mädchen ihre Kenntnisse hinsichtlich der Bildbearbeitung am PC erweitern und sammelten viele Tipps und Tricks zu diesem Thema.

Und auch dieses Jahr durften die verrückten Roboter wieder tanzen! Im Workshop "Crazy Robots" bauten sich die Teilnehmerinnen einen eigenen Lego Mindstorm-Roboter zusammen und programmierten diesem dann Bewegungen und Sprache ein.


Am dritten Tag erforschten die Mädchen im Workshop "Eyetracking" ihre Augenbewegungen und was diese zum Beispiel über ihr Vorgehen beim Lösen von Aufgaben verraten, mithilfe eines Eyetrackers. Nach dem Motto "Was deine Augen erzählen" konnten anschließend in einer Auswertung die Interessen auf bestimmten Websites ermittelt werden.


Etwa ein Drittel der Mädchen kommen nach ihrer Teilnahme an MUT im darauffolgenden Jahr wieder, um in den Workshops Neues zu lernen. Insgesamt nahmen dieses Jahr gut 50 Mädchen an "Mädchen und Technik" teil. Fazit: Informatik kann richtig spannend sein - und das gilt ganz unabhängig vom Geschlecht!

"MUT - Mädchen und Technik" bedankt sich ganz herzlich:

  • bei allen Referentinnen und Referenten
  • bei den beteiligten Institutionen
  • bei Studierenden und studentischen Hilfskräften 

für das Engagement.